Der Wolf, Urahne unserer Hunde

Es gilt heute als erwiesen, dass der alleinige Stammvater des Hundes der Wolf ist. Andere Hundeartige wie der Schakal oder der Kojote waren nicht an seiner Entstehung beteiligt. Dafür spricht unter anderem die Ähnlichkeit der Gehirne zwischen Wolf und Hund sowie die Gemeinsamkeiten bei der Mimik und Sozialverhalten. Zudem finden in Freiheit Paarungen nur unter Wölfen und Hunden nicht aber zwischen Schakal und Hund bzw. Kojote und Hund statt.

Erste Spuren

Erste Hinweise auf den Hund als Haustier fand man in der nördlichen Region in Maglemose auf der dänischen Insel Seeland. Bei Ausgrabungen stießen die Archäologen in den Küchenabfallhaufen der Muschelesser auf Knochenreste von Haushunden. Mit Sicherheit kann man davon ausgehen, dass in der Mittelsteinzeit, also vor fast 10.000 Jahren, die Haushunde in erster Linie zur Bereicherung des Küchenzettels gedient haben. Weitere Beweise hierfür entdeckten Forscher in der Umgebung von Moskau. Auch dort wurden unter Küchenabfällen Haushundspuren gefunden.

Erst sehr viel später erkannte man die besonderen Fähigkeiten der Hunde und wusste sie für sich zu nutzen. Die Tiere wurden nun als Bewacher von Tierherden, Helfer bei der Jagd und nicht zuletzt als Arbeitstiere verwendet. Entsprechend der unterschiedlichen Aufgaben wurde nun zielgerichtet vom Menschen selektiert und es entstanden verschiedene Hundetypen und letztlich – nachdem der Mensch sein Zuchtziel konkretisiert hatte und planmäßig Paarungen vornahm – auch bestimmte Rassen.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Schlittenhund aus der sogenannten Torfhundgruppe hervorgegangen ist. Die Schlittenhunde haben sich bis heute ihre Ursprünglichkeit zum Glück bewahrt. Die Domestikation hat hauptsächlich zu Fell- und Haarformveränderungen geführt und kaum, wie bei sehr vielen anderen Hunderassen, zu Skelettveränderungen bis hin zu Deformierungen. Schlittenhunde zeigen sowohl wolfsähnliches als auch wolfsgleiches Verhalten. Ihr ausgeprägter Jagdtrieb und ihr Sozialverhalten innerhalb des Rudels sind in ihrer nahen Verwandtschaft mit dem Wolf begründet.

 

Bestie Wolf, Wahrheit oder Lüge? 

Um den Urahnen unserer Hunde ranken sich viele Mythen und auch Unwahrheiten und Märchen. Es ist also allerhöchste Zeit hier mal ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und die eine oder andere Geschichte als puren Mythos oder Lüge zu entlarven. Der Mensch ist schon eine seltsames Wesen! Was er nicht kennt fürchtet er und bekämpft es anstatt zu versuchen es zu verstehen um dann in Einklang ohne Furcht zu leben. Dabei hilft vielleicht die Beantwortung einiger einfachen Fragen: Warum heulen Wölfe ? Wie viele Kilometer schafft der Wolf in einer Nacht ? Rund um das scheue Tier stellen sich viele Fragen. Hier ein paar Antworten…

Angst: Die Angst des Menschen vor dem Wolf ist unbegründet. In den letzten 50 Jahren konnte auf der ganzen Welt kein Fall nachgewiesen werden, dass ein Mensch von einem freilebenden Wolf getötet wurde.

Art: Der wissenschaftliche Name des Wolfes lautet “Canis lupus”. Er gehört mit den Füchsen zu der Familie der “hundeartigen Raubtiere”

Wie sieht der Wolf aus? In Europa sind Wölfe einheitlich graubraun. Nordamerikanische Wölfe sind jedoch zu etwa 50 Prozent schwarz. Canis lupus arctos, im hohen Norden Kanadas zu Hause, ist völlig weiß. Das Durchnittsgewicht der Wölfe schwankt zwischen 20 ( Arabien ) und 40 Kilo ( Alaska ), in Extremfällen sogar bis zu 70 Kilo.

Was frisst der Wolf? Der Wolf lebt hauptsächlich von großen Pflanzenfressern: Reh, Rothirsch, Wildschwein, Elch und Gämse sind in Europa seine bevorzugte Beute. Hier zeigt sich sehr deutlich wie wichtig er für ein ökologisches Gleichgewicht ist. Er sucht sich überwiegend kranke und schwache Tiere aus, hält dadurch die Herden gesund und vital und verhindert wirksam eine Überpopulation der Pflanzenfresser.

Sind Wölfe Einzelgänger? Normalerweise nicht.In der Regel setzen sich jedoch oft die knapp zweijährigen Wölfe vom Rudel ab, um eine eigene Familie zu gründen. Solche  so genante Wanderwölfe wandern manchmal über viele hundert Kilometer und sind für die Ausbreitung einer Wolfspopulation enorm wichtig.

Arterhaltung und Fortpflanzung: Die Paarung findet je nach den klimatischen Bedingungen zwischen Februar und April statt. In einem Rudel werden jedes Jahr in der Regel drei bis sechs Welpen geboren. Nach einer Tragzeit von 62 bis 64 Tagen kommen sie meist in einer Höhle zur Welt.

Wie viel Futter braucht ein Wolf? Um satt zu werden, braucht ein Wolf etwa zwei bis drei Kilo Fleisch pro Tag. Dies entspricht in einem Monat ungefähr einem Hirsch mittlerer Größe oder fünf Rehen. Er kann jedoch auch schon mal sieben Kilo Fleisch fressen.

Wie schnell sind Wölfe? Auf ihren Streifzügen legen Wölfe oft 20 oder mehr Kilometer in einer Nacht zurück. Im lockeren Trab bewegen sie sich mit ungefähr 8 km/h fort. Bei der Verfolgung von Beutetieren werden sie kurzzeitig über 50 km/h schnell. Haben die Wölfe ihre Beute nach wenigen hundert Metern aber nicht eingeholt, geben sie schnell auf.

Warum heulen Wölfe? Das Heulen dient Wölfen zur akustischen Markierung des Territoriums und zur Kontaktaufnahme mit anderen Wölfen. Zusätzlich stärkt es den Rudelzusammenhalt.

Wie alt weden Wölfe? Zoowölfe werden oft über zehn Jahre alt. In freier Wildbahn aber sterben die meisten Wölfe bereits in den ersten beiden Lebensjahren.

Wo leben Wölfe? Die Ansprüche des Wolfes an seinen Lebensraum ist ausgesprochen gering. Wölfe können überall leben, wo es genügend Beutetiere gibt und einige ungestörte Winkel, in denen sie ihre Welpen aufziehen können.

Wer ist der Chef? Bei Wölfen herrscht Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau: In jedem Rudel haben die weiblichen Tiere ( Fähen ) und die männlichen Wölfe ( Rüden ) eine eigene Rangordnung, einen eigenen Leitwolf. In der Regel paaren sich nur diese beiden ranghöchsten Wölfe, die sogenannten Alpha-Wölfe.

Wie leben Wölfe? Wolfsrudel sind Familienverbände aus meist fünf bis zehn Tieren. Leben sie von schweren Beutetieren (z.B. Elchen), kann ein Rudel auch mal 20 Wölfe groß sein.

Zeitungsberichte über Rudel aus 100 oder noch mehr Wölfen waren “Enten” und keine Wölfe.

Gibt es verschiedene Wölfe? Vom Wolf gibt es etwa zwölf verschiedene Unter-Arten, die in den verschiedenen Regionen der Erde leben. Nah verwandt ist der Rotwolf, der im Südosten der USA vorkommt. Dem Wolf sehr ähnlich ist der Goldschakal, der von Nordafrika über Kleinasien bis Südostasien lebt. Er ist aber viel kleiner als der Wolf.

Der Wolf gehört zu den Säugetieren und den Raubtieren. Rein wissenschaftlich gibt es nur eine Wolfsart. Dennoch unterscheiden sich die Wölfe in verschiedenen Regionen der Erde erheblich. Die Experten sprechen von verschiedenen Unterarten der Wölfe. In der Umgangssprache wird jedoch, wie auch hier, der Begriff Wolfsarten für die wissenschaftlichen Unterarten verwendet.

Wölfe leben in großen Teilen der Nordhalbkugel, insbesondere in Europa, Asien und Nordamerika. In früheren Zeiten kamen Wölfe auch in Nordafrika vor. In Mitteleuropa und der USA war der Wolf weitgehend ausgerottet. Die Tiere wurden in der Vergangenheit leider aus Unkenntnis ihrer Notwendigkeit zu stark bejagt.

In Mitteleuropa kehrt der Wolf derzeit zum Glück wieder zurück und steht unter strengem Schutz, zumindest offiziell, ob dies allerdings ausreicht um auch nur einen Wolf vor dem Abschuss durch unsere „Wilderer mit Lizenz“ zu bewahren muss man doch stark bezweifeln. Andere Tierarten auf der ganzen Welt sind auch trotz „Strengstem Schutz“ vom Aussterben bedroht. Alleine in Deutschland gibt es wieder mehrere hundert Wölfe (Stand 2016). Die ersten Tiere wanderten nach Deutschland aus Osteuropa etwa im Jahr 2000 wieder ein. Es ist zu erwarten, dass Wölfe auch aus dem Süden (Italien, Schweiz und Frankreich), aus dem Südosten (Balkan) bald nach Deutschland kommen( Stichwort Wanderwolf ). In etwa 10 Jahren könnten Wölfe in Deutschland wieder flächendeckend vorkommen. Könnte, wenn es gelingt bestimmte Leute davon zu überzeugen das mit seiner Verbreitung eine Menge Geld zu verdienen ist. Derzeit gibt es die Tiere nur in Ostdeutschland und Niedersachsen.

Die Einteilung in die verschiedenen Wolfsarten ist nicht ganz unumstritten. Verschiedene Lehrbücher und wissenschaftliche Arbeiten kommen in der Regel zu einer verschiedenen Einteilung. In der Regel werden etwa 15 bis 19 Wolfsarten unterschieden. Hier ein kleiner Überblick über die einzelnen Arten der Wölfe (eigentlich biologisch Unterarten der Wölfe):

Euroasiatischer Wolf oder Eurasischer Wolf: Dies ist „unser Wolf“ und die am weitesten verbreitete Wolfsart. Es gibt in Osteuropa und Asien mehr als 100.000 Tiere dieser Art.Mehr detaillierte Informationen zum Thema Wölfe in Deutschland finden Sie beispielsweise auf der Homepage des NABU.

Italienischer Wolf:  (Canis lupus italicus)
Eine der seltenen Wolfsarten, lebt vor allem in Italien und wesentlich seltener in Frankreich in den Alpen. Man geht von einer leicht steigenden Population von 800 bis 1000 Italienischen Wölfen aus.

Iberischer Wolf:(Canis lupus signatus)
Lebt vor allem in Nordspanien, weniger Tiere auch im Süden des Landes und in Portugal. Man geht insgesamt von 3.000 Iberische Wölfe in freier Wildbahn aus, etwa 350 davon in Portugal. Die meisten Tiere dieser Wolfsunterart leben in der spanischen Provinz Zamora an der Grenze zu Portugal. Die Tiere haben meist ein graues Fell. Zudem leben diese Raubtiere in etwa 20 Zoos in Europa, besonders in Spanien.

Polarwolf: (Canis lupus arctos)
Polarwölfe sind besonders schön. Es sind schneeweiße und hochbeinige Tiere. Sie leben im Norden von Kanada und Ihr Jagdrevier ist die baumlose Tundra. Dort werden Rentiere, Schneehasen und Moschusochsen von ihnen gejagt

Russischer Wolf: (Canis lupus communis)
Größer als unser Wolf, lebt in einigen Teilen in Russland.

Kaspische Wolf, Kaukasische Wolf oder auch Steppenwolf: (Canis lupus campestris)
Eine der kleinsten Wolfsarten, lebt im Kaukasus und ist leider vom Aussterben bedroht.

Tundrawolf: (Canis lupus albus)
Diese Art lebt im Norden von Russland und ist meist hellbraun. Im Westen kommt diese Wolfsart bis Finnland vor. Es sind große, schwere Tiere mit einem Gewicht bis zu 50 Kilogramm.

Indischer Wolf: (Canis lupus pallipes)
Diese Wolfsart kommt nicht nur in Indien, sondern auch in den nördlichen Nachbarländern vor. Richtung Westen bewohnt er auch Teile von Pakistan, Irak und Iran.

Tibet Wolf: (Canis lupus chanco)
Eine der Wolfsarten Asiens (Himalaya) zum Beispiel im China, Pakistan und Nord-Indien.

Ägypischer Wolf: (Canis lupus lupaster)
Extrem selten, es gibt nur noch ganz wenige Tiere in Afrika. Einziger lebender Wolf in Afrika. Gelegentlich wird dieses Säugetier auch als Schakalwolf bezeichnet. Der Ägyptische Wolf  gehört zu den kleinsten Wolfsarten.

Arabischer Wolf: (Canis lupus arabs)
Dieser Wolf lebt in Saudi-Arabien und anderen Ländern der Arabischen Halbinsel. Die Unterart ist klein und selten. Das Gewicht eines ausgewachsenen Arabischen Wolfs ist selten über 20 kg. Kleinere Vorkommen gibt es auch im Irak und in Israel.

Timberwolf: (Canis lupus lycaon)
Dies ist eine Wolfsart in Kanada und einigen Gebieten im Osten der USA. Es ist die größte Wolfsart auf der Erde. Manche Timberwölfe erreichen eine Schulterhöhe von knapp einem Meter.

Mackenzie Wolf: (Canis lupus occidentalis)
Diese Tiere leben in Kanada und Alaska und sind gebietsweise nicht selten.

Buffalo Wolf oder auch Nebraska Wolf: (Canis lupus nubilus)
Ebenfalls USA und Kanada. In Kanada bewohnt diese Wolfsart den gesamten Osten des Landes, in der USA nur einige kleinere Gebiete im Nordosten, besonders die Bundestaaten Wisconsin, Minnesota und North Dakota. Diese Wolfsunterart wird auch in Nordamerika als Great Plains Wolf bezeichnet.

Arktischer Wolf: (Canis lupus arctos)
Eher selten, lebt in Kanada und Grönland. Es ist eine eher kleine Wolfsart  mit hellem Fell. Man kann Arktische Wölfe zum Beispiel im Zoo Schönbrunn in Wien anschauen.

Mexikanischer Wolf: (Canis lupus baileyi)
Weniger als 100 Tiere in Mexiko und USA (Südosten). Wohl die seltenste der Wolfsarten. Zur Zeit gibt es Wiederansiedlungsprojekte im Süden der USA, besonders in New Mexico und Arizona.

Britisch Columbian Wolf: (Canis lupus columbianus)
Eine der größten Wolfsarten die bis zu 65 Kilo schwer werden kann. Lebensraum ist Britisch-Columbien in Kanada. Das Fell ist entweder grau oder schwarz.

Es gab noch weitere Wolfarten, aber leider sind sie ausgestorben oder ausgerottet

Neufundland Wolf:( Canis lupus beothucus )
Ausgestorbene Wolfsart von durchschnittlicher Körpergröße.mit weißem Fell.

Kenai Peninsula Wolf: (Canis Lupus alces)
Ausgestorbene Wolfsart, die in Alaska lebte und sehr groß wurde.

Cascade Mountains Wolf:(Canis lupus fuscus)
War wegen seines Zimt färbenden Fells als der “braune Wolf” Bekannt und wog ca. 40-50 Kilo Es ist nicht bekannt, ob heute noch Wölfe dieser Art leben. Man muss also davon ausgehen dass auch diese Unterart ausgerottet wurde oder ausgestorben ist

Sozialverhalten: Wölfe haben im Rudel ständig Umgang mit anderen Wölfen. Gesichtsmimik, Körperhaltung und Kommunikation durch Laute sind daher besonders ausdrucksvoll.

Ureinwohner Nordamerikas: Früher lebten viele Indianer und Eskimos in nomadischen Familienverbänden, die in Organisation und Lebensweise dem Wolfsrudel sehr ähnlich waren. Deswegen achten sie den Wolf sehr und nennen ihn “mein Bruder”.

Überlebensfähige Population: Um Inzucht und dadurch Unfruchtbarkeit zu vermeiden, müssen die Wölfe über große Entfernungen hinweg miteinander in Kontakt bleiben. Solange die wichtigsten Wanderkorridore nicht durch künstliche Sperren wie Autobahnen oder Sperrzäune zerschnitten werden, können in Mitteleuropa bereits wenige Wanderwölfe dafür sorgen, dass der überlebenswichtige Austausch von Erbgut stattfindet.

Unterschiede zum Hund: Haushunde sind domestizierte Formen des Wolfes und gehören daher ebenso wie der Dingo der gleichen Art (Canis lupus) an. Anhand einiger charakteristischer Merkmale ist die Unterscheidung von Wölfen und Haushunden meistens möglich, wobei das Ausmaß der Unterschiede je nach Hunderasse stark variieren kann. In einigen Fällen ist es allerdings sehr schwierig, festzustellen, ob ein Individuum ein zu 100% reiner Wolf bzw. Haushund ist.

Verbreitung: Wölfe lebten früher fast auf der gesamten Nordhalbkugel. Heute sind sie in Nordamerika auf Alaska, Kanada und kleine Gebiete in den USA beschränkt. In Asien sind Wölfe nur im südlichen Teil ihrer Verbreitung (Indien, Südchina, Teile der arabischen Halbinsel) vom Menschen weitgehend ausgerottet worden. Auch in Europa sind sie noch weit verbreitet. Nur die britischen Inseln, Island und einige Länder Mitteleuropas (Benelux-Staaten, Schweiz, Österreich und Dänemark) beheimaten keine Wölfe mehr. Nach Deutschland und Frankreich wandern Wölfe gerade wieder zurück.

Zahme Wölfe: Immer mehr Leute halten sich aus Angeberei und um sich wichtig zu machen „zahme“ Wölfe. Diese Tiere haben die natürliche Angst vor dem Menschen verloren und können daher sehr gefährlich werden. In freier Wildbahn sind Wölfe also wirklich sehr viel besser aufgehoben.

Abschließend noch ein paar Anmerkungen zum Thema“Schädling Wolf“

Vergleichen wir mal zwei verschiedene Szenarien innerhalb eines funktionierenden Öko-Systemes.

Situation A: der Wolf ist nicht mehr vorhanden

  • Der Wildbestand der Pflanzenfresser steigt und schadet somit der Vegetation

  • Das Nahrungsangebot wird für viele Pflanzenfresser knapp und manche Arten finden nicht mehr genügen Nahrung zum Überleben

  • Der Pflanzenbestand wird durch abfressen bis auf die Wurzeln durch die explodierenden Populationen von Pflanzenfressern derartig reduziert das die gesamte Landschaft verödet und nichts mehr wächst.

  • Der Wildbestand muss durch eingreifen des Menschen reguliert werden (Jagd) Diese Maßnahme kommt jedoch zu spät, das Öko-System ist bereits zerstört.

Situation B: der Wolf kehrt zurück:

  • Der Wildbestand wird wieder natürlich reguliert, die Populationen werden kleiner und verteilen sich besser

  • Der Wildbestand der Pflanzenfresser wird gesünder und vitaler

  • Die Vegetation kann sich erholen und bietet genügend Nahrung für viele Pflanzenfresser

  • Die Biodiversität ( biologische Vielfalt ) vergrößert sich

  • Ein Langfristiges ökologisches Gleichgewicht entsteht

  • Der Mensch braucht nicht einzugreifen, er muss nur einsehen und akzeptieren, das die Natur vieles besser kann als er und in der Natur fast alles besser funktioniert wenn er nicht überall eingreift.